Ryus Schultagebuch Part 9

November 6th,2008

Warum Part 9? Hier kann mans nachlesen.

Wir schreiben also schon den 9. Kurstag. Neun ist eigentlich eine sehr niedrige Zahl. Aber wenn man bedenkt, dass Neun Kurstage auch Neun Wochen bedeuten, und sogar Zwei Wochen Herbstferien dazwischen lagen, sind dass doch ne ganze Menge. Inzwischen sind es auch nur noch 6 Unterrichtstage, in denen wir noch so einiges zu machen haben.

Doch was ist gestern überhaupt passiert? Nunja, zunächst nicht viel. Die Bahn- und Busfahrt war langweilig, weil der Herr Buku seinen privaten Bring- und Abholservice hatte, aufgrund von Schmerzen im Bein.

Als ich aber ankam, sass er schon schön brav auf seinem Platz. Und Anti Streb0r like lernte er nicht vor. Tsk tsk tsk.

Los ging es dann, nachdem letzte Woche Lektion 3 beendet wurde, also mit Lektion 4. Dummer Einleitungstext, neue Vobalen. Nichts besonderes, wären da nicht einmal unser erstes richtiges Verb (desu zähle ich jetzt mal nicht mit) “miseru“. Das heißt “zeigen“. Doch haben wir es natürlich nicht als miseru im Text gehabt, denn ist dies seine Grundform, die im gesprochenen und geschriebenen japanisch eigentlich nie vorkommt. sondern als “misete kudasai” oder zu deutsch “zeigen sie mir bitte“.

Jetzt kann es ja nur Bergauf gehen!

Darüber hinaus haben wir gleich 2 neue Partikel kennengelernt. “o” und “mo“. Also einmal eines das ganz plumb “auch” heißt, nämlich das “mo” und einmal das “o“, das aber mit dem Hiragana “wo” geschrieben wird.

Um das “o” zu beschreiben, möchte ich mal eine Uni Notiz von Buku zitieren: “Kennzeichnet Objekte (Dinge die direkt in die Handlung involviert sind oder von der Handlung betroffen sind)

Darüber hinaus, haben wir nun neben “kore” auch noch “sore” und “are” kennen gelernt.

Die sind eigentlich leicht zu erklären.

kore” - dies hier: weist auf etwas hin, das sich in der Nähe des Sprechers befindet.

sore” - das da, dort: bezieht sich auf etwas, das sich in der Nähe des angesprochenen befindet.

are” - jenes dort: wird für etwas verwendet, das sich weder zum Umkreis des Sprechers noch des Angesprochenen befindet.

Die restlichen Übungen, die wir nun durchgekaut haben, bezogen sich alle auf dieses “kore“, “sore” und “are” sowie dem Erfragen von Preisen. Aha da merken wir doch was. Ja wir haben nun auch höhere Zahlen kennen gelernt als die 100er Reihe. Wir kennen jetzt die Ausdrücke für alle anderen Zahlen bis zu Eine Billion. Nur wird man so eine hohe Zahl als Tourist NIE brauchen. Und selbst wenn man dort mal Leben sollte, sind so hohe Zahlen wohl kaum von alltäglicher Natur. Das Zahlenbilden ist in Japan ein etwas anderes als bei uns bei den höheren Zahlen und ist an einigen Stellen geschmückt mit Sonderregelungen in der Aussprache. Aber das ist pures lernen.

Am besten ist auch, dass wir durch das inzwischen sehr häufige lesen ein Gefühl für die Hiragana bekommen - Ich schreibe wir, obwohl ich die anderen meine. Ich konnte die ja auch vorher schon - und die Übungen jetzt schneller von der Hand gehen. Eine ganze Lektion schaffen wir zwar nicht, da hier und da neue Sachen auch mal intensiver erklärt werden (”Es ist so. Warum ist schnuppe” (Sinnzitat)), aber das lesen ist kein dauerndes stocken, weil man ständig nachfragen muss, für welche Silbe bestimmte Zeichen stehen.

Ich bin mal gespannt, wie es so ausschaut wenn der Kurs vorbei ist.

Nach derzeitigem Stand werde ich aber den Fortsetzungskurs nicht buchen und eher nach einem Kurs schauen, wo man auch diese lustigen Prüfungen machen kann/muss/soll. Ich denke das bringt einem, der die Sprache wirklich lernen will mehr. Zumal man dann auch vernünftige Vokabeln lernt.

So, das wars für diese Woche von meinem Schultagebuch. Ich werde den Artikel nicht nochmal durchlesen. Hab keine Lust. Wenn Fehler drin sind, ignorieren oder bescheid geben. Macht was ihr wollt.

By Ryudo | Under Learning japanese

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