Ryus Schultagebuch Part 7
Und wieder ist eine Woche vorbei. Und was heißt das? Richtig, Ryu hat wieder die Schulbankgedrückt!
Was ich so erlebt habe, erfahrt ihr schon bald. Klickt einfach auf “Weiterlesen”
Tya schon der 7. Unterrichtstag. Die Zeit vergeht. Das heißt wir haben schon 10,5 Stunden von 22,5 hinter uns gebracht. Also fast die Hälfte. Und wenn man sich so anschaut was wir bisher in den Kursen geschafft haben, dann ist das doch nicht so schnell wie ab und an gedacht.
Wir haben heute mit Lektion 3 angefangen. Laut VHS Webpage sollte der Anfängerkurs die ersten 7 Lektionen beinhalten. Ok, klingt noch nach nem guten Schnitt. Schließlich war aller Anfang schwer, mit diesen gefühlten 1000 Zeichen die niemand kennt und die keinen Zusammenhang zu ihren Transkriptionsgeschwistern haben. Das Zeichen für “ki” sieht eben einfach nicht aus wie ein ki. Und das Zeichen für “ha” wird mal “ha” und mal “wa” gesprochen. Wasn das fürn Käse hier?
Aber inzwischen kommen eigentlich alle ins Lesen rein. Man kennt die Standart Zeichen und erkennt sie wieder. Woah wir lernen ja was!
Das Vokabular bleibt für einen Sprachanfänger immer noch grottig und unnötig, aber wir nehmen was wir bekommen können.
Was beinhaltete also Lektion 3? Nun, der gute Herr Littbarski, ja Pierre Littbarski der Ex-Fußballspieler, taucht im Buch auf und zeigt uns am praktischen Beispiel wie man nach der Uhrzeit fragt und wie die Japaner denn ihre Uhrzeiten lesen. Ok das ist man einigermaßen nützlich. Besser als zu wissen was Sekretärin heißt.
Aber halt, wir lernen nebenbei ja noch was Konferenz heißt. Das Buch hat seinen Pfad also nicht verlassen. Puh, nochmal Glück gehabt!
Nachdem alles tausend mal vorgelesen wurde, hier und da nachfragen aufkamen, haben wir die ersten Aufgaben bewältigt. Ok, die sind ja auch nie schwer. Lesen und unterschrichenes mit anderen Sachen ersetzen. Naja, schließlich kamen wir auf eine Seite, auf der uns gezeigt wird, wie die Wochentage lauten. Also Montag, Dienstag etc pp. Wie die einzelnen Tage des Monats heißen. Also achtzehnter, zwanzigster etc pp. Und wie die einzelnen Monate heißen. Wunderbar, die Monate haben in Japan keine Namen. Wir müssen uns also nur 1. Monat, 2. Monat, 3. Monat etc pp merken. Japanisch klingt doch irgendwie einfach.
Wären da nicht die 12 Dutzend Unregelmäßigkeiten, um den wissbegierigen Ausländer in die Irre zu führen.
Ein paar verzweifelte Erklärungsversuche der Dozentin diesbezüglich und dass wir froh sein können, dass die Japaner die Jahresrechnung nach unserem Stand genauso gebrauchen wie ihre Art die Jahre zu zählen, war der Unterrichtstag auch schon wieder vorbei. Richtig weit sind wir nicht gekommen. Es stehen noch sehr viele Übungen aus. Diesmal, wo man selber nachdenken muss und Sachen einfügen muss. Und nichts wo man einfach nur abzulesen braucht. Es stehen also noch 4 1/2 Lektionen aus und wir haben noch 12 Stunden Zeit dafür. Die Zeit rennt.
Ach und damit Buku glücklich ist, erwähne ich das hier auch noch, damit mein Streb0r Image ja weiter gepflegt wird. In einer Übung ging es darum zu fragen, wann bestimmte Sachen losgehen. Ob jetzt eine Konferenz, ein Kinofilm oder eine Party. Vorher waren Beispiele dran, wann denn das Kaufhaus, in dass der Herr Litti gehen will, öffnet. Und weil sie wohl nur flüchtig drauf geschaut hat, hat die Dozentin statt Party, depato gelesen. Bei Buku und mir hats sofort geklingtelt und Buku sofort “Los, sag dass das falsch war.” und ich erwiderte “Mach doch selber oO” “Nee du musst weiter den Streb0r raushängen lassen.” Ich also gesagt dass da was falsch war. Nicht dass die anderen falsche Katakana Bedeutungen lernen.
Nya ich bin jetzt noch mehr Streb0r und Buku ist jetzt das Chick0r. Das feige Huhn. Gogogo

