Hamasaki Ayumi: Guilty

February 17th,2008
ZOMG seit Ende Dezember ist ein neues Album von Ayu draussen und ich weiß nichts davon? Asche über mein Haupt >_<

Ayu beschenkt uns mit ihrem 9. Studio Album und liefert 14 neue Songs.
  1. Mirror
  2. (don’t) leave me alone
  3. talkin’ 2 myself
  4. decision
  5. GUILTY
  6. fated
  7. Together When …
  8. Marionette -prelude-
  9. Marionette
  10. The Judgement Day
  11. glitter
  12. MY ALL
  13. reBIRTH
  14. untitled ~for her~
4 Songs davon sind einigen davon schon mehr oder weniger bekannt, da es schon 2 Single Auskopplungen gab. Einmal die Single mit den Songs glitter und fated und einmal die Single mit den Songs talkin’ 2 myself und decision.
Diese 4 Stücke waren wieder einmal eine gute Ausbeute an Ayu Songs. Besonders decision hat es mir angetan.
Doch nun will ich mir den Rest des Albums reinziehen und mal meine Bewertung abgeben.
Achja, eines sei vorweg gesagt. Ich habe keine Ahnung worüber Ayu singt. Ich bin der Typ Musikfan der sich nicht für Lyrics interessiert. Bei mir kommt es auf Stimme, Rythmus und die Musik selber an (das trifft auch auf Lieder zu deren Sprache ich verstehe ^_^).
Also berücksichtig das bitte bei meinem Review.
Mirror:
Ein sehr kurzer Track der wohl als Apperativ dienen soll und als solcher angesehen werden kann. Mit 1:56 Minuten dabei aber nicht mal der kürzeste Track auf dem Sampler. Bei dem Song handelt es sich um einen der schnellere, kräftigeren Titel von Ayu und weiss zu gefallen, da er perfekt in meine bevorzugte Musikrichtung passt.
Zu schade dass er nur so kurz ist.
(don’t) leave me alone:
Auch hier ein etwas “popiger” Song der an und für sich nicht schlecht ist. Allerdings muss ich gestehen das ich beim hören stellenweise vom Stil her an Game erinnert werde.

GUILTY:
Der Track nachdem das Album benannt wurde. Normalerweise sollte man denken dass dieser der beste auf dem ganzen Album ist. Und ja, dieses folgende große Aber könnt ihr tatsächlich sehen.

Denn der Song wirkt langweilig und durch mehrer kurze Pausen und oft fehlende fließende Übergänge etwas abgehackt.

Together When…:
Eine Ayu LP ohne Ballade ist wie Leverkusen ohne Bayer-Kreuz. Nicht vorstellbar!

Ob Together When… nun eine Ballade ist oder nicht, ist mir persönlich recht schnuppe. Jedenfalls ist es genau das was ich mir unter dem Begriff Ballade vorstelle.

Eine typische Ayu Ballade in meinen Ohren. Sprich, sehr stimmig und trotz des etwas langsameren Stils ist es doch ein Lied das öfters auf Endless Loop gesetzt werden kann.

Normalerweise kein Balladentyp, so wissen die von Ayu dank ihrer wunderbaren Stimme und die häufigen gelungenen Piano einlagen zu überzeugen.

Und auch das PV ist wunderbar geworden. Man bekommt das Gefühl zusammen mit Ayu loszuweinen. Wer Lust draufhat darf auf folgenden Link klicken. KLICK (passwort: divineayu)

Achja, da es eine PV Auskopplung gibt kann man wohl auch bald mit einer Single Version des Songs rechnen.

Marionette -prelude-:
Nya ich weiss nicht so recht. Ein wenig rumgeklimper um ein anderen Track einzuläuten. So spart man Produktionskosten!Und man kann weiterhin behaupten es sind 14 Tracks auf dem Sampler. Ein Geniestreich. Omedeto avex trax.

Marionette:
Den eigentlichen Song selber möchte ich in die Kategorie Rock-Ballade stecken. Während die Strophen schön langsam sind und typisch Schnulzpop sind, ist der Refrain umso lauter und tatsächlich rockiger. Das Geklimper aus dem -prelude- teilt passt überhaupt nicht zum eigentlichen Lied.

The Judgement Day:
Dem Titel nach müsste man nun fast einen Mittelalter Style erwarten wie man ihn durch Nightwish, Hammerfall, Rhapsody, Luca Turili und Konsorten kennt.

Aber mit gerade mal etwas mehr als 1 1/2 Minuten wird und nur ein bissel “lalala” von Ayu serviert. Ok ich bin etwas zu gemein. Es kommt auch mal ein “uhuhuuuu” vor. Ein weiterer Geniestreich von avex trax. Denn so hat man Geld für einen unnötigen Lyricschreiber gespart.

MY ALL:
MY ALL klingt wie die typische LovePop Musik wie es schon Millionen selbsternannte Künstler besungen haben. Und so langweilig all ihre Versionen klingen, so muss ich auch leider sagen, dass Ayu es nicht besser machen kann. Anscheinend liegt ein Fluch auf diesem Genre der Musik.

reBIRTH:
Klingt zuversichtlich, dass nach den Griffen ins Klo nun wieder der typische Ayu Sound zum Vorschein kommt. Aber halt! Was sehen wir da? Wieder ein Song der die 1:40 Marke nicht überschreiten kann. Und genau das bekommen wir auch geboten. Lediglich ein bissel Musik. Diesmal bekommen wir nicht mal ein “lalala” von Ayu zu hören. Ja nichtmal ein “bakayaro” weil tatsächlich Leute für sowas Geld ausgeben.

untitled ~for her~:
Hier hat man sogar direkt auf den Titel aufgrund Ideenmangels verzichtet. Geniestreich Nummer 4 von aver trax.

Ich bin begeistert!

Nya immerhin eine vernünftige Länge und auch Ayu meldet sich wieder zu Wort.

Und in welche Kategorie stecken wir diesen Track? Da ich mir nicht sicher bin ob nun Ballade oder Pop, sage ich einfach Pop Musik. Mit dem Zug kann ich nicht falsch fahren!

Zu den anderen Tracks schreibe ich nichts, da sie Aufgrund von Single Auskopplungen bekannt sein könnten.

Mein Fazit ist, dass dieses Album sein Geld nicht wert ist. Es haben zwar 55 Minuten Musik auf die CD gepasst, was im Ayu Standart ist, aber durch die vielen Mini Tracks hilft es auch nichts dass die meisten anderen Tracks an oder über 5 Minuten lang sind.

So lange Songs mag ich nicht hören. Da nimmt die Konzentration irgendwann ab. Lieber mehr Songs, die die 3-4 Minuten Grenze einhalten, und zumindest ein Kunde wäre glücklicher.

“Schuldig im Sinne der Anklage”

By Ryudo | Under J-Music

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